"Wundertraube 1691"

Die geografische Lage und die Beschaffenheit des Bodens machten Höngg früh zu einem Rebbauerndorf.

Aus dem Jahr 1691 wird gar ein Wunder vermeldet: An einer Rebe beim Pfarrhaus hätte ein einzelnder Zweig gegen 90 Trauben hervorgebracht: 

Erwähnt in den Memorabilia tiguriana 1742 (Seite 552, "Wunder-Gewächs"):

"An. 1691 ist bey dem Pfarrhauss zu  Höngg an einer einigen Räb ein Schoss zusehen gewesen, welches in die 90 schöne, grosse, rothe, spannenlange Trauben herfür gebracht."

Abbildung: Kupferstich von Heinrich Huber, Einblatt -Druck, ZBZ MS B 186/85. 

Quelle: Ortsgeschichte Höngg, Herausgegeben von der Ortsgeschichtlichen Kommission des Verschönerungsvereins Höngg, 1998.